Eingeschossige Produktionshallen und ein hohes Verwaltungsgebäude — das waren 1898 die Vorgaben für den Architekten, der in Berlin-Reinickendorf die Zahnradfabrik und Eisengießerei Friedrich Stolzenberg & Co. errichtete. Nach dem Erwerb durch die GSG wurde der gesamte Komplex weitestgehend erhalten, abgerissene Gebäude durch ein- bis zweigeschossige Neubauten ersetzt und das Ganze zu einem attraktiven Gewerbehof umgestaltet. Heute umfasst das von außen noch immer historisch anmutende Gelände zehn Gebäude mit 59 Gewerbeeinheiten, die ein unterschiedliches Nutzungsspektrum bieten — sei es vom 40-Quadratmeter-Büro bis hin zur 1.400 Quadratmeter großen Produktionsfläche. Kleine und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Verpackungs-, Umwelt- und Medizintechnik schätzen diesen Hof — nicht zuletzt wegen der vielen Erdgeschosse, die logistische Abläufe besonders erleichtern.